Booming Berlin
Kommt mit uns mit und entdeckt Berlin – eure Stadt des Entspannens und Erlebens. Wir nehmen euch mit in die Superlative unserer Metropole.
June 29th, 5:03pm 1 note

„kiezkieken - Berliner KURZFILMFESTIVAL“ am 12. Oktober 2012 im Planetarium

Beim Kurzfilmwettbewerb „Berlin bei Nacht“, initiiert vom „kiezkieken Berliner Kurzfilmfestival e.V.“, wird unsere Spreestadt aus vielen unerwarteten Blickwinkeln beleuchtet.

Nicht der aktuelle Sternenhimmel, sondern die eindrucksvollsten Beiträge des Kurzfilmwettbewerbs „Berlin bei Nacht“ stehen im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Zeiss-Großplanetariums im Fokus. Eine Prise Ruhm und Ehre ist jedem, der im Vorfeld ausgewählten Filmemacher sicher. Für den “Best of“-Beitrag gibt es zusätzlich einen Preis in Höhe von 300 Euro und eine Jahreskarte für das Planetarium.

Gefragt ist individuelle Perspektive: Die Anmeldezeit läuft

Warum nur passiv zuschauen, wenn man aktiv mitmachen kann? Krimi, Katastrophe oder Komödie, Horror, Heimat oder Historie, Fantasy, Film Noir oder … - für diesen Kurzfilmwettbewerb ist jedes Genre zugelassen. Warum also nicht Bollywood an Berlin adaptieren – nur ein wenig abgedunkelt sollte es zur Erfüllung des Leitthemas „Berlin bei Nacht“ schon sein. Stammtischhaft formuliert, unterscheidet sich ein Kurzfilm vom Langfilm nur durch seine Länge, wobei für einen Kurzfilmwettbewerb weder national noch international allgemeingültige Grenzwerte bestehen. Für diesen Kurzfilmwettbewerb hat der „kiezkieken Berliner Kurzfilmfestival e.V.“ die Laufzeit auf 15 Minuten beschränkt. Wer überzeugt unter diesen Rahmenbedingungen mit seinem persönlichen Blickwinkel auf „Berlin bei Nacht“? Ein Anmeldeformular für die Teilnahme am „Filmfestival kiezkieken“ ist über die Website des Festival-Veranstalters zu beziehen. Einsendeschluss für das wahlweise im AVI- oder MOV-Format auf DVD gebrannte Filmwerk ist der 15. August 2012.

Einmal anders hingeschaut: Das Anliegen des Veranstalters

Man geht immer wieder den gleichen Weg, ohne dass sich die Wahrnehmung für das Gesehene verändert. Dann plötzlich wird man angezogen von Farben oder Formen, Menschen oder Monumenten, die man zuvor so nicht gesehen hat, weil sie offensichtlich erst neu „ins Bild“ gekommen sind. Andere bestätigen das Gegenteil: Die originellen Graffiti-Elemente zieren die Hausfassade seit Monaten und auch die üppige Dachbegrünung des ansonsten unauffälligen Mietshauses wuchert seit Jahren. Scheinbar Bekanntes lässt sich immer wieder neu entdecken. Der  “kiezkieken Berliner Kurzfilmfestival e.V.“ sucht nach kreativen Filmen, die alltägliches Leben in Berlin effektvoll in Szene setzen. Im Vorjahr wurde dabei der Ansatz genommen, nur ausgewählte Stadtteile/ Kieze wie beispielsweise Marzahn oder Wedding mit Überraschungseffekt zu dokumentieren.

June 29th, 3:56pm 1 note

„Veronika, der Lenz ist da“: Comedian Harmonists begeistern am Kurfürstendamm

Charmant-nostalgisches Flair lassen die Berliner Comedian Harmonists bei „Veronika, der Lenz ist da“ erwarten. Es wird kultig im Kudamm-Karree: Das musikalische Bühnenspiel soll vom 4. Juli - 5. August nicht nur mit den Evergreens der legendären Comedian Harmonists unterhalten.

Bereits 1997 erhielt die musikalische Biografie im Kudamm-Karree unerwartet tosenden Dauerapplaus. 15 Jahre später steigen die Berlin Comedian Harmonists noch einmal in die großen Schuhe ihrer Vorbilder und nehmen den Zuschauer mit auf eine Zeitreise in das Berlin der 1920er und 1930er Jahre.

Original-Sextett mit dem unverkennbaren Gesangsstil

Das Gesangs-Ensemble Comedian Harmonists in seiner Ursprungsformation bestand von 1927 – 1935. Die jungen Männer fanden sich über Zeitungsannoncen zusammen und entwickelten ihren unverkennbar pointierten Gesangstil nach dem Vorbild der amerikanischen Band The Revelers. Der Weg bis zum alten Kudamm-Karree war beschwerlich. Bis renommierte Konzerthäuser wie die Berliner Philharmonie aufmerksam wurden und erste Plattenverträge zustande kamen, trat das Sextett für ein kleines Geld in Berlins Hinterhöfen auf. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere 1932 war die Gruppe international bekannt mit mehrsprachigem Repertoire. Der Ohrwurm „Veronika, der Lenz ist da“ stammt aus dem Jahre 1930. Mit der NSDAP-Machtübernahme 1933 verschärften sich die Arbeitsbedingungen für das Sextett drastisch: Da das Ensemble drei jüdische Mitglieder hatte, wurde ein Auftrittsverbot verhängt. Bis zur Trennung 1935 trat die Gruppe nun im Ausland auf. Später gab es verschiedene Band-Revivals, welche nicht an die Erfolge der Ursprungsformation anknüpfen konnten. Alle Ensemble-Mitglieder der „Original Comedian Harmonists“ überlebten den Zweiten Weltkrieg.

Berliner Comedian Harmonists – länger im Geschäft als die Vorbilder

Vor 15 Jahren wurden im Kudamm-Karree in der Komödie am Kurfürstendamm sechs junge, männliche Talente für die Besetzung der musikalischen Biografie „Veronika, der Lenz ist da“ gesucht. Konkret mussten drei Tenöre, ein Bariton, ein Bass und für die Instrumentalbegleitung ein Pianist gefunden werden. Die Auswahl der Künstler erwies sich als Glücksgriff. Die frisch rekrutierten Comedian Harmonists imitierten Kassenschlager wie „Veronika, der Lenz ist da“, „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „Wochenend und Sonnenschein“ überzeugend mit einem Touch Eigeninterpretation. Unerwartet stark nachgefragt über Jahre ist die Gruppe nicht nur auf der Theaterbühne im Kudamm-Karree, sondern auch international als Konzertgruppe.

June 29th, 3:45pm

Stand-up auf der Straße: Die Comedytour lässt’s im Bus krachen

Bus gibt Gas – Fahrgast hat Spaß: Bei der Stadtrundfahrt „Stand-up in Berlin Comedytour“ werfen Comedians spritzige Blitzlichter auf die Besonderheiten Berlins. Mobile Comedians machen’s möglich - von allen Arten, unsere Spreestadt (neu) zu erkunden, ist die Stand-up in Berlin Comedytour die lustigste und kurzweiligste Variante.

Mit der Umbenennung von „Kabarettisten“ in „Comedians“ geht seit Jahren eine Schwemme von „Schenkelklopf-Sendungen“ im TV einher. Nun auch noch verordneter Humor outdoor? Die hohe Auslastung der Stand-up in Berlin Comedytour und die Meinungen von Menschen, die bereits bei der Show im Bus
dabei waren, lassen Zweifler verstummen: Das humoristische Sightseeing-Konzept begeistert selbst Charaktere vom Schlag „Ich bin zum Lachen mal kurz im Keller!“ – auch in Hamburg, München und Köln.

Wer entertaint mich?

Gute Stimmung zu machen und anderen Menschen dabei noch Informatives, Besinnliches oder Kurioses zu vermitteln, ist das Handwerk der Comedians. Für die Stand-up in Berlin Comedytour sind aktuell Thorsten Bär und Cem Ali Gültekin im Einsatz auf vier Rädern. Thorsten Bär ist Entertainer, Moderator und ausgebildeter Sportjournalist mit besonderer Begabung für Stimmimitation. Cem Ali Gültekin ist syrisch-türkisch-stämmiger Entertainer mit abgeschlossener Schauspielausbildung und einem sensiblen Gespür für Situationskomik. Beide Comedians haben sich in Hamburg über Jahre mit Stand-up-Comedy einen Namen gemacht.

Wer will noch mit?

Der Startpunkt ist mit Bedacht in Hinblick auf spätere Aktivitäten gewählt: Los geht’s am Friedrichstadtpalast in Berlin-Mitte im Theaterviertel East End. Der komfortable Comedy-Bus ist dank eindeutiger Beschriftung und sich vor der Friedrichstraße 107 in freudiger Erwartungshaltung sammelnder Mitmenschen deutlich erkennbar und startet freitags und samstags, jeweils um 18:00 Uhr und 20:30 Uhr. Die Tour dauert rund eineinhalb Stunden mit versprochener 80-minütiger Show. Dabei gesehen und kommentiert werden das Brandenburger Tor, die Museumsinsel und das Prachtboulevard Unter den Linden sowie viele weitere Attraktionen der Stadt. Eine schöne Idee, dass man bei der Stand-up in Berlin dazu aufgefordert wird, zu tun, was sonst in öffentlichen Verkehrsmitteln strengstens verboten ist: Während die Comedians Informationen und historische Anekdoten präsentieren, werden die Fahrgäste mit flüssiger Nahrung verwöhnt. Ein uriges Bier und ein „Kurzer“ sind dabei im Preis enthalten. Tickets für die Stand-up Comedytour müssen aufgrund der hohen Nachfrage frühzeitig vorbestellt werden, beispielsweise über das Internet.

June 29th, 3:37pm

„Dalí - Die Ausstellung“: 450 Exponate des Künstler sind am Potsdamer Platz zu bewundern

Mit „Dalí - Die Ausstellung“ kann man eine erlesene Kunstausstellung in Berlin besuchen und die ausgefallenen Werke des exzentrischen Künstlers bewundern. Viele Werke Dalis bleiben zudem dauerhaft am Potsdamer Platz.

Diese Kunstausstellung in Berlin öffnet den Blick neu für die Welt des Surrealismus. Zielgruppe für „Dalí - Die Ausstellung“ sind Menschen, die ihre individuellen Vorstellungen für diese Kunstrichtung erwecken oder vertiefen möchten. Dabei vermitteln nicht nur vollendete Bilder, sondern auch Arbeitsdokumente, Objekte, Skulpturen, teilweise biografisches Filmmaterial und vieles mehr einen nachhaltigen Eindruck vom Werk und Leben der schrill-schrullig-schillernden Künstlerpersönlichkeit.

Dalí – Die Ausstellung: Unwirkliches auf reale 1.500 Quadratmeter gebannt

Im Jahr 2009, zum 20-jährigen Gedenken an das Todesjahr von Salvator Dalí und an den Mauerfall, wurde diese Kunstausstellung in Berlin als Museum in privater Trägerschaft eingerichtet. Zusammengetragen wurden bis heute rund 2000 Dalísche Exponate aus Privatsammlungen weltweit, die in wechselnder Auswahl als „Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz“ (Eingang: Leipziger Platz 7) präsentiert werden. Der Spanier Salvador Dalí war nicht nur bildender Künstler, sondern auch Schriftsteller, Drehbuchautor und nicht zuletzt - Performance-Künstler. Diese Kunstausstellung in Berlin will alle Facetten des Künstlers sichtbar machen. Dabei erleichtern „Dalí-Scouts“ den Zugang zu des Meisters Werken: in Gruppen- oder Einzelführungen, aber auch außerhalb organisierter Besichtigungen, gibt es kompetente Auskünfte während dieser Kunstausstellung in Berlin.

Fiese Frage aus dem Kunstunterricht

Bekannt ist, dass Salvador Dalí sich ausgefüllt fühlte mit dem eigenen künstlerischen Schaffen und nebenbei niemals Lehrer sein wollte für andere Künstler. Vehement lehnte er Angebote von Lehreinrichtungen ebenso ab wie die Aufnahme von privaten Schülern. Einer schaffte es indes doch, den hochbetagten Künstler derart zu beeindrucken, dass dieser ihn für mehrere Jahre als Schüler in sein Haus aufnahm. War es René Magritte? Er wohnt zwar in derselben Kunstecke, war es aber nicht! Vielleicht Joan Miró? Nein! Zwar waren Salvador Dalí (* 1904; † 1989), René Magritte (* 1898; † 1967) und Joan Miró (* 1893; † 1983) Zeitgenossen und sogar sporadisch in Freundschaft und philosophischem Gedankenaustausch verbunden, doch eine Lehrer-Schüler-Beziehung hat es unter den Herren nie gegeben. Der einzige Schüler von Salvador Dalí war „Bengel“, heute 69 Jahre alt. Und: Er ist ein Berliner!

June 29th, 2:43pm 1 note

Der Berliner Kultursommer lebt auf: Das International Music Festival 2012

Das zum 5. Mal in Folge veranstaltete Berlin International Music Festival 2012 lädt alle Musikliebhaber und Freunde klassischer Musik zu einem ganz besonderen Event in historischer Kulisse am Gendarmenmarkt auf den Bühnen im Konzerthaus Berlin und französischer Dom ein.

Beim Berlin International Music Festival 2012 präsentieren wieder einmal Stars und junge Talente auf Bühnen im Konzerthaus Berlin sowie der französischen Friedrichstadtkirche, welche besser unter der Bezeichnung französischer Dom bekannt ist, 23 Konzerte, die sich die Musik liebhabenden Bürger und Besucher Berlins nicht entgehen lassen sollten. Das Festival, welches für Freunde klassischer Musik eine echte Bereicherung darstellt, wird wegen des großen Erfolges in den vergangenen Jahren dieses Jahr zum fünften Mal veranstaltet.

Ein Veranstaltungsort mit Tradition

Das Konzerthaus Berlin wurde von dem großen Baumeister Karl Friedrich Schinkel entworfen und kann auf eine lange musikalische Geschichte zurückblicken. Es liegt direkt am Gendarmenmarkt, wo sich ein französischer Dom mit Kuppelbauten befindet, indem ebenfalls ein Teil der Konzerte stattfinden wird. Dem nostalgischen Flair und Charme der auf dem Berlin International Music Festival 2012 herrschen wird kann sich kein Festivalbesucher entziehen und inmitten dieser historischen Kulisse werden die Aufführungen für den Besucher zu einem Erlebnis, welches ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird und zum Wiederkommen verleitet.

Ein Konzertprogramm, das die Herzen der Klassikfans höher schlagen lässt

Beim Berlin International Music Festival 2012 im Konzerthaus Berlin und französischer Dom kommen Freunde der Klassik wieder einmal voll auf ihre Kosten, denn die Veranstalter des großartigen Events haben weder Kosten noch Mühe gescheut, um ihrem Publikum einen musikalischen Hochgenuss der Spitzenklasse zu bieten. Los geht es mit dem aus Lettland stammenden Cellist Mischa Maisky, der mit seiner Tochter das Auftaktkonzert am 20. Juni gibt. Unter der tollen Kulisse am Gendarmenmarkt lauschen die Gäste unter anderem Werken von Größen wie Schuhmann, Grieg, Bacewicz, Mendelssohn und Bartók, die von Künstlern wie beispielsweise Krystian Zimerman und dem Hagen Quartett und den Trondheim Solisten interpretiert werden. Der Abschluss des Festivals am 28. August wird in der großen Mozart Nacht zelebriert, welche gleichzeitig den Höhepunkt in diesem Klassiksommer darstellt. Klassikliebhaber die sich während des Berlin International Music Festival 2012 in der Hauptstadt aufhalten oder in der Nähe Urlaub machen, sollten sich unbedingt die Zeit nehmen und den Konzerten im Konzerthaus Berlin und französischer Dom am Gendarmenmarkt beiwohnen. Es lohnt sich.

June 29th, 2:33pm 3 notes

Jubiläum: 20 Jahre Bar jeder Vernunft

Die Bar jeder Vernunft feiert ihr 20-jähriges Bestehen und bedankt sich bei seinen Gästen für die schönen und aufregenden Jahre, mit guter Unterhaltung, welche einzigartig in der Gastronomie in Berlin und in den Kneipen Berlins sonst eher nicht zu finden ist.

Wer Berlin kennt und sich für anspruchsvolle Unterhaltung interessiert, kennt auch die Bar jeder Vernunft, die nun ihr 20-jähriges Bestehen feiert und ein Geheimtipp unter den zahlreichen Kneipen Berlin ist. Ein Projekt wie die Bar der Vernunft ist wohl einzigartig in der Gastronomie Berlins, denn hier erleben die Gäste kurzweilige Abende und unterhaltsame Auftritte von Künstlern und Stars, die ihrem Publikum eine bunte Mischung aus Varieté, Operette und Konzerten verschiedenster Couleur präsentieren und das Stammpublikum der Bar, welches breit gefächert ist und sogar aus Persönlichkeiten des politischen Lebens besteht, sowie die zahlreichen Gäste der Stadt immer wieder aufs Neue begeistern.

Aller Anfang ist schwer

Außer den beiden Gründern der Bar Lutz Deisinger und Holger Klotzbach hatte vor 20 Jahren wohl niemand damit gerechnet, dass dieses einzigartige Unterhaltungskonzept unter den Kneipen in Berlin bis heute erfolgreich Bestand hat und am Anfang sah auch alles so aus als wäre das Projekt um die Bar jeder Vernunft zum Scheitern verurteilt, denn die 280 Plätze in dem Spiegelzelt, das um die Jahrhundertwende in den Niederlanden angefertigt wurde, blieben leer. Doch die visionären Gründer der Bar jeder Vernunft gaben nicht auf und verkauften sogar ihr Auto, um in der Gastronomie weiter bestehen zu können. Sie ahnten, dass ihre Bar der Vernunft, nach einer gewissen Anlaufzeit zum Juwel unter den Kneipen Berlins werden würde, und behielten recht. Mit ihrer Eigenproduktion der Operette “Das weiße Rössl am Wolfgangsee” gelang ihnen unter Mitwirkung von Max Raabe, Otto Sander und Meret Becker 1994 der Durchbruch.

Niveauvolles Programm und beste Unterhaltung

In der Bar jeder Vernunft bekommen die Gäste ein abwechslungsreiches und niveauvolles Programm in gemütlicher Atmosphäre geboten, wie es auf diese Weise in der Gastronomie von Berlin nicht zu finden ist. Auf dem Programmzettel der kultigsten Kneipe unter den Kneipen Berlin sind Namen wie Hans Liberg, Tim Fischer, der Hildegard Knef interpretiert und Pe Werner mit der Big Band der deutschen Oper zu finden. Einzigartig ist auch die Speise- und Getränkekarte der Bar jeder Vernunft, damit die Gäste während den Vorstellungen bestens versorgt sind und die Darbietung zu einem Genuss wird, der in der Gastronomie Berlin seines gleichen sucht.

June 29th, 2:18pm 1 note

Berlin - Hauptstadt der Spatzen

Berlin - Hauptstadt Deutschlands und Weltstadt. Ca. 3,5 Millionen Menschen leben in der quirligen Metropole. Hinzu kommen ungefähr zehn Millionen Touristen jährlich. Der Mensch ist jedoch nicht der einzige Bewohner der Hauptstadt: Mit über 100.000 Spatzen-Brutpaaren ist Berlin die deutsche Spatzenmetropole Nummer eins. 

Die Landesverbände des Naturschutzbundes Deutschland e.V. (NABU) führen, oft mit ihren bayerischen Kollegen des Landesbunds für Vogelschutz (LBV), jährlich zahlreiche Aktionen durch. Einige dieser Unternehmungen dienen auch der Vogelzählung. So zum Beispiel auch die “Stunde der Gartenvögel”: Eine Aktion, bei der jedes Jahr etwa 50.000 Vogelfreunde bundesweit teilnehmen, um vom heimischen Balkon oder einer Parkbank aus alle Vögel, die sie innerhalb einer Stunde sehen, zu melden. Auch vom 11. bis 13. Mai diesen Jahres fand die “Stunde der Gartenvögel” statt und das Ergebnis der Vorjahre wurde bei Verkündung der diesjährigen Resultate erneute bestätigt: Die Spatzen haben Berlin zu ihrer Hauptstadt erklärt.

Die Vogelzählung 2012 führt zu freudigen Ergebnissen

Die Landesverbände der NABU haben in Zusammenarbeit mit dem LBV bei der diesjährigen Vogelzählung festgestellt, dass die Haussperlinge mit ca. fünfzehn Prozent der beobachteten Vögel ihren ersten Platz des Vorjahres verteidigen konnten. Außerdem bestätigten NABU und LBV, dass Berlin weiterhin als die Stadt mit der größten Population von Spatzen im Ranking ganz oben steht. Andere wichtige Großstädte Deutschlands wie München oder Hamburg konnten der Hauptstadt nichts entgegensetzen, schlugen beide deutlich schlechter ab. So leben in Berlin ca. 7,5 Spatzen je Garten, während in Hamburg nur 2,0 und in München nur 1,7 Haussperlinge pro Garten existieren. Nach dem Spatzen kommen die Amsel und die Kohlmeise an zweiter bzw. dritter Stelle der Vogelzählung der NABU und LBV. Gemeinsam machen die drei Vogelarten schon ein Drittel der gesichteten Vogelarten aus und dominieren die Rangliste deutlich.

Wo findet man die Berliner Spatzen?

Alle Vogelinteressierten stellen sich jetzt die gleiche Frage: Wo finde ich die Haussperlinge Berlins denn? Nun, die Antwort hierauf ist logisch. So ist die größte Spatzenpopulation im Berliner Zoo zu finden, dem Paradies für den allesfressenden Vogel und Resteverwerter. Doch auch Neu- und Altblockwohnbauzonen haben eine hohe Population vorzuweisen.

June 29th, 12:58pm

Weitere Buddy-Bären für den Kudamm in Planung

Die bunten Buddy-Bären sollen Berlins bekanntesten Boulevard verschönern – eine umstrittene Idee. Das Jahr 2001 ist das Geburtsjahr der Buddy-Bären. In Anlehnung an die Zürcher Kuh-Kultur hat das aus Berlin stammende Künstlerpaar Klaus und Eva Herlitz vier verschiedene Bären-Modelle entworfen.

Die Bären sind entweder sitzend, auf einem oder beiden Beinen stehend oder Kopfstand machend angefertigt worden und haben von Berlin aus auch in der ganzen Welt ein zu Hause gefunden. Bunt und groß sind die Berlin-Botschafter, die für Toleranz und Weltoffenheit stehen.

Bären sollen den Kurfürstendamm in Berlin aufwerten

Viele Touristen, Einheimische und Ladenbesitzer sind sich einig: Der weltweit bekannte Kurfürstendamm ist dringend überholungsbedürftig. Statt der grauen Betonschalen sollen nun 16 bunte Buddy-Bären das Straßenbild des Kursfürstendamms attraktiver gestalten. Dabei soll jede Landesregierung die Patenschaft für einen Bären übernehmen und die Bemalung in Auftrag geben. Bereits 2011 waren im Rahmen der United Buddy-Bären Welttournee und anlässlich des 125. Geburtstages des Kurfürstendamms 140 Bären zu Gast auf dem Boulevard. Vor allem die Touristen hat es gefreut. Sie lassen sich gerne mit den Buddys ablichten, spenden und kaufen Fan-Artikel. Der karitative Zweck der weltweiten Buddy-Bären Aktionen war von Anfang an mit eingeplant und brachte bisher fast 2 Millionen Euro für UNICEF und andere Kinderhilfsorganisationen zusammen.

Nichts als “angepinselte Gartenzwerge”

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und im Fall der geplanten Buddy-Bären auf dem Kurfürstendamm geht der Streit in eine nächste Runde. Seit die Planungen für die Aufstellung der 16 Länder-Bären auf dem Kurfürstendamm bekannt sind, spalten sich in Berlin die Gemüter. Die einen mögen sie für ihre Fröhlichkeit und unterstützen sie als Botschafter für Toleranz und Frieden. Andere wiederum finden sie albern und nicht schön. Größter Kritiker zurzeit ist der Kultur-Manager Peter Raue. Nippes seien die zu großen Bären, zwar herzallerliebst, aber bestimmt keine Kunst, wetterte Raue. Damit steht er nicht allein da. Auch der Geschäftsführer des Auktionshauses Villa Grisebach findet, dass die kitschigen Bären nicht zu einem weltstädtischen Boulevard, wie der Kursfürstendamm einer sei, passen würden. Wir dürfen gespannt sein, wie die Sache ausgeht. Bis zur Aufstellung der Bären-Parade, zu der es sicherlich kommen wird, werden noch einige Wortfetzen hin und her fliegen.

June 29th, 10:38am 5 notes

Gesunder Döner in Kreuzberg: der erste „Obst-Döner“

Dönerfreunde aufgepasst - in Berlin gibt es nun den ersten Obst-Döner auf dem Markt: Gerade im Sommer liegen die Macher mit einer erfrischenden Mahlzeit goldrichtig. Bei einer Waffelverkäuferin in Istanbul haben sie sich den Obst-Döner abgeguckt und nach Berlin - in die deutsche Hauptstadt des Döners - gebracht.

Der Obst-Döner in Berlin hat viele große und kleine Geschwister. Den Kalbfleisch-Döner, Geflügel-Döner oder Veggie-Döner: wahlweise mit oder ohne „Scharf“. Nun gibt es das beliebte Fast-Food also auch mit oder ohne „Süß“ - bei “Wonder Waffel” in der Adalbertstraße in Kreuzberg kann diese Neuheit ausprobiert werden.

Der Obst-Döner: aus Istanbul nach Berlin

Bei Wonder Waffel gibt es keinen Fleischspieß und auch wer eine deftige
Knoblauchsoße oder Zwiebeln sucht, wird hier nicht fündig. Für den Obst-Döner braucht man lediglich ein Waffeleisen. Wonder Waffel bleibt der Döner Tradition treu: Bestellungen „Mit Alles“ werden natürlich auch angenommen. Dann werden Salat, Tomate, Zwiebel, Chili und Fleisch ersetzt durch Erdbeeren, Bananen, Kiwi und Nutella. Die Soße besteht aus Kokosraspeln. Wie bei der salzigen Variante auch bekommt man den Obst-Döner zusammengeklappt und schon ist er fertig. Dabei kommt der Marketing Gag gar nicht von den Inhabern selbst. Als sie ihre mit Obst gefüllten Waffeln das erste Mal an den Mann brachten, gab es von den Kunden ein klares Feedback. Es hieß, die Waffeln sähen aus wie ein süßer Döner. Daraus entstand schnell der Obst-Döner. Zum Glück. Wo sonst in Deutschland als in Berlin sollte er zu Hause sein?

Wonder Waffel setzt auf Schokoladenspieße

Bald wird auch das derzeit noch größte Problem bei Wonder Waffel
in Berlin gelöst sein: Der Obst-Döner ist einfach zu groß und passt nicht in die gängigen Dönertütchen. Doch auch da hilft die Heimat des Döners mit Obst weiter. Große Tüten sind schon in Istanbul bestellt. Und weil man als Dönerladen ja irgendwie auch einen Spieß braucht, wird überlegt, einen Drehspieß anzuschaffen – natürlich nicht für Fleisch, sondern für Schokolade. Wie gut, dass immer neue Kinder geboren werden. Auf den Döner mit Obst haben wir gewartet. Auch wenn wir es noch nicht wussten. Und zum Glück haben wir ihn auch gefunden: An einer schnöden Obst-Waffel wären wir doch glatt vorbei gelaufen.

June 19th, 5:53pm 2 notes

Bestselleradaption: „Der dressierte Mann“ im Theater und Komödie am Kurfürstendamm

„Der dressierte Mann“ – die in Anlehnung an die gleichnamige Streitschrift von Esther Vilar von John von Düffel inszenierte Komödie begeistert das Theaterpublikum mit Tempo, Witz und Esprit

Rund 40 Jahre nach Erscheinen von Vilar´s provokantem Werk ist dem Schriftsteller und Dramaturgen John von Düffel eine viel beachtete Bühnenadaption gelungen. In Heilbronn, Bonn und Heidelberg gab es für die sensible Umsetzung von der Streitschrift zur Komödie ebenso wie für die künstlerische Darbietung des jeweiligen Ensembles tosenden Dauerapplaus und in Folge eine Verlängerung der Spielzeiten. Im Theater am Kurfürstendamm steht „Der dressierte Mann“ noch bis zum 24. Juni 2012 offiziell auf dem Spielplan.

Frauenbewegung: Anpfiff zum Kampf der Geschlechter in den Siebzigern

Nachdem das Sachbuch 1971 erschienen war, wurde verbaler Geschlechterkampf auf deutschen Bildschirmen mehrfach zum beliebten Primetime-Füller. In hitzigen Fernsehduellen vertraten Esther Vilar und Alice Schwarzer, ebenfalls Schriftstellerin und Publizistin, ihre kontroversen Standpunkte. Alice Schwarzer forderte die Gleichberechtigung für Frauen in Beruf und Privatleben, Esther Vilar indes sprach den Männern die Rolle der “emsigen, von den weiblichen Parasiten unterdrückten Ernährer“  zu. Die Kontrahentinnen verfügten über ein gewaltiges Repertoire an rhetorischen Giftspritzen. Auch wenn die (anti)feministischen Diskussionen nicht für Jede(n) leicht verdauliche Kost waren, so wurden die Grundthesen allgemein verstanden und polarisierten Deutschland nachhaltig. Ein Strudel von neuen Denkanstößen brach auf. So nahmen es beispielsweise viele Sekretärinnen nicht mehr hin, dass Kaffeekochen ungeschrieben in ihrer Stellenbeschreibung verankert war. Da die radikalen Ansichten von Alice Schwarzer und Esther Vilar umstritten waren, emigrierte Esther Vilar aus Angst vor Mordanschlägen sogar vorübergehend aus Deutschland. Mit seiner Adaption von “Der dressierte Mann” bringt John von Düffel die Vilarschen Thesen ohne beißende Schärfe vor sein Bühnenpublikum.

Geschlechterkampf: mit einem Augenzwinkern ins 21. Jahrhundert getragen

Mit Witz und Esprit hat John von Düffel gemeinsam mit Martin Woelffer die klassischen Konflikte zwischen weiblichen und männlichen Menschen inszeniert. John von Düffel lässt dabei eine spritzige, pointenreiche Komödie entstehen, die nicht in den Klamauk abrutscht. Kurzgefasst: ”Der dressierte Mann“ ist Bastian (Michael von Au), doch er merkt dies zu Anfang nicht. Bastian will sich mit Helen (Susanna Simon) verloben. Und Bastian ist in Erwartung eines höher dotierten Jobs. Dieser wird aber nun der zukünftigen Verlobten angetragen – und prompt geht die böse Eifersuchtssaat in der Beziehungskiste auf. Bastians Mutter (Maria Hartmann) ebenso wie seine Schwiegermutter (Ursela Monn) wirken dabei an zeitgemäßen Lösungsstrategien mit – wobei  John von Düffel die Mütter Helen zur Seite stellt.